Auch ich habe mit viel Freude das Super-Ereignis in Laage erwartet. Mir war es allerdings zu stressig, so früh aufzustehen und nur wenig vom Event mitzubekommen. Mein Dank an alle, die sich der Aufgabe gestellt haben!

Entstanden sind zwei Videos, frei Hand, ohne Stativ und Tele. Ist nicht ganz so professionell, dafür von Herzen. Ihr könnt diese auf YouTube ansehen.

Der „Vormittag“ (10:06 min) zeigt den Ansturm auf das Festgelände, begleitet vom donnernden Flying Display eines Eurofighters, gefolgt von einem CH-53 und einem Tornado. Dann der Überflug der drei Airbus A-400, der speziell für Uwe C. aufgezeichnet wurde. Anschließend findet ihr einen Überblick über das umfangreiche Static Display. Einen kleinen Blick auf das Bühnenprogramm mit einem Originalton der Musikdarbietung.

Die bunten deutschen Jets habe ich am Boden inspiziert. Die MiG-29, gar nicht bunt, ist nach Laage zurückgekehrt. Der Trainingszweisitzer mit der Kennung 29+25 wurde als stehender Jet liebevoll rekonstruiert und macht auch ohne Turbinen und Cockpitinnenleben eine gute Figur. Meine erste Vermutung, die Kennung wäre nicht Original, muss ich korrigieren. Zwar wurden von der NVA nur 24 MiG-29 übernommen, aber die Kennung 29+13 wurde nicht vergeben, so dass tatsächlich eine Schulungs-MiG mit der Kennung 29+25 geflogen ist.

Der Tornado 44+34 aus Büchel, leider waren die Tornados aus Jagel nicht zu Gast, war der einzige bunte Tornado im Static Display. Die Lackierung (Folierung) hat einen Touch Weltraum und dürfte eine der letzten Sonderlackierungen eines deutschen Tornados sein.

Der Fliegerhorst Laage hat es sich nicht nehmen lassen, einen Eurofighter mit bunten Farben zu versehen. Der 31+18, auch als „Steinhoff Eagle“ bezeichnet, war auf einer nicht ganz einfach zu findenden Position abgestellt. Leider ist es mir nicht gelungen, die sicherlich ebenso tolle Bemalung auf der Oberseite der Tragflächen auf den Film zu bringen.

Der „Nachmittag“ (8:31 min) beginnt mit einem Besuch des I.P.M.S. Generationenbasteln. Ich glaube, ein klein wenig von der Atmosphäre in der Halle eingefangen zu haben.

Es folgen einige Eindrücke von der Übung SNAP.

Ganz am Ende des Festgeländes noch eine Überraschung. Der Eurofighter 31+31 aus Nörvenich. Eine Sonderlackierung zum 70. Jubiläum der Luftwaffe. Die typischen Symbole des Boelke-Geschwaders fehlen. Dennoch ist eine Assoziation zum „Spirit of Boelke“ (Revell 04390) nicht zu übersehen.

Weiter geht es mit SNAP in der Luft und am Boden.

Zum Ende noch einmal die Vorführungen des Vormittags und eine Präsentation des Airbus A-400. Sieht man nicht alle Tage. Zum Abschluss ein Alarmstart von zwei Eurofightern.

Fazit:

Endlich mal wieder ein öffentlicher Tag auf einem deutschen Fliegerhorst. Tolle Organisation, super Wetter, viele einmalige Eindrücke und zufriedene, friedliche Gäste.

Für uns Modellbauer bleibt abzuwarten, ob und welche Jets als Modell zur Verfügung gestellt werden. Die Originale konnten zur Genüge und im Detail studiert werden.

Reinhard Rudolf, Berlin (Juli 2026)

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