Das Vorbild: Wie bereits im Artikel zu den unterschiedlichen Varianten von leichten Anhängern unter Verwendung des Chassis des a1 beschrieben, existierte unter anderem auch ein Löschanhänger, der insbesondere auf Militärflughäfen verwendet und genutzt wurde. Im Inneren des Aufbaues befanden sich dabei 5 CO2 Gasflaschen, mit dessen Inhalt über zwei Löschlanzen ein Brand bekämpft werden konnte. Die Löschlanzen befanden sich während des Transportes auf dem Dach des Anhängers. Obwohl das Design aus dem Jahr 1940 stammt, konnte man diesen Anhänger noch weit über das Kriegsende hinaus bei zivilen Feuerwehr Fuhrparks finden.

Das Modell: Die Bauteile für das hier vorgestellte Modell sind im Maßstab 1:16 im 3D Druckverfahren erzeugt worden. Nach sorgfältigem Glätten der Oberflächen mittels Schleifpapier unterschiedlicher Körnungen war es möglich, eine glatte und perfekte Oberfläche für den Aufbau und die Mehrzahl der Teile zu erhalten.

Bei den Ventilen der Gasflaschen erwies sich dies als schwierig und man kann bei genauer Betrachtung noch druckbedingte “Riefen” erkennen.

Details vom Innenraum des Anhängers

Das dreieckige Warnschild auf der linken hinteren Seite sowie die Rückleuchten konnten aus Plastic-Sheet gefertigt werden, wobei die Rückleuchten noch verkabelt wurden. Entsprechend einem Originalfoto habe ich unter Nutzung von Tamiya Tape einen Gurt hergestellt, der noch kleine Schnallen aus Metalldraht erhielt und mittels entsprechender Verschlüsse an den Aufbauseiten befestigt wurde.

Die Montage erfolgte mittels Sekundenkleber wonach das Modell eine Grundierung mit seidenmatter schwarzer Farbe erhielt. Nach einer ausreichenden Trockenzeit wurden Farbschichten in blaugrauer Farbe unterschiedlicher Helligkeitsstufen mittels Airbrush aufgetragen. Nach Versiegelung mit seidenmattem Klarlack folgten Washes, das Hervorheben kleiner Details mit dunkler Ölfarbe, Trockenmalen um Ecken und Kanten zu betonen und schließlich auch noch ein leichtes Verstauben des Modells mit Farbpigmenten.

Nach Recherche im Internet habe ich noch ein passendes Warnschild erstellt, ausgedruckt und auf der Heckklappe angebracht, die noch mit einer Scheibe aus transparentem Plastikmaterial versehen wurde.

Fazit: Mit der Fertigstellung dieses Modells existiert nun ein weiteres Unikat im Maßstab 1:16 mit dem ich sehr zufrieden bin.

Gert Brandl, Berlin (April 2022)

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.