Vorbild: Die neue Serie The Mandalorian ist eine der vielen Geschichten aus dem Star Wars-Imperium von George Lukas. Der Titel bezieht sich auf den Namen der Serienhauptfigur aus der Serie, einem Einwohner des Planeten Mandalor. Die Mandalorianer bilden, MĂ€nner wie auch Frauen, eine planetarische Kriegerkaste, vergleichbar mit den Spartanern im antiken Griechenland. FĂŒr die Filme und Serien sind die Mandalorianer die Archetypen von Söldnern und KopfgeldjĂ€gern. Boba Fett ist ein weiterer Vertreter dieser Gruppe und hat mittlerweile seine eigene Disney-Serie.

Das Raumschiff, eigentlich ein interplanetarischer JÀger, ist eine Weiterentwicklung des bekannten TIE Fighters aus den Star Wars-Filmen. Dieser TIE Fighter-Typ kann mittels zusammenklappbarer Sonnenkollektoren und Landekufen auch auf den OberflÀchen von Planeten landen. In der Serie wird der JÀger von Moff Gideon geflogen.

Bausatz: Die 51 Teile befinden sich in einem recht großen „SchĂŒttkarton“. Das tut der Aufbewahrung und dem Überblick ĂŒber die Teile nicht besonders gut. Da es sich bei dem Bausatz um eine Formenvariante handelt, empfiehlt es sich, die nicht benötigten Teile anhand des Bauplanes vor Baubeginn zu entfernen. Auch ein Landegestell ist fĂŒr das Modell vorgesehen. Obwohl die Fixierpunkte an einen Steckbausatz erinnern, sollte fĂŒr den Zusammenbau Kleber verwendet werden.

Die Teile sind sauber und ohne Grat oder Senkstellen abgegossen. Die Ă€ußere Detaillierung ist recht gut gemacht. Die vielen Planken, BlechstĂ¶ĂŸe und Strukturen fallen angenehm ins Auge. Besonders das Cockpit erweist sich schon als ein kleines Modell.

Die passende Figur ist auch im Karton enthalten. Die Uniform des Piloten kann mit den beiliegenden Decals noch lebendiger gestaltet werden.

Zwei runde Teile fĂŒr die Kanzel sind an der Bauanleitung befestigt.

Bei dem neuen Bausatz sind die Kollektoren von ihren Rahmen getrennt. Die FlĂŒgel können in einer von drei Positionen montiert werden.

Auch zwei neue Teile fĂŒr den zentralen Kugelrumpf sind dem Bausatz beigegeben.

Bemalung: Diese erfolgt in den hauseigenen Farben.

Fazit: Insgesamt kann aus dem Bausatz ein schönes, interessantes Modell entstehen. Obwohl auch ein StĂ€nder mitgeliefert wird, dĂŒrfte es attraktiver sein, ein kleines Planeten-Diorama zu erstellen und den recht großen „Raumer“ darauf landen lassen. Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Viel Spaß!

H. JĂŒrgen Bauer, Berlin (Dezember 2021)

2 Kommentare zu diesem Beitrag
  1. Ich habe heute das Model ausgepackt und begreife gerade nicht wieso mehrere Teile darin sind die im Bauplan nicht erwĂ€hnt werden. Also zum Beispiel einteilige ganze FlĂŒgel und ein zweiter Satz des Cockpits. Kann mir jemand da helfen?

    1. Der Bausatz ist eine Variante vom klassischen Tie-Fighter. FĂŒr die neuen Teile hat Revell neue Spritzlinge zugefĂŒgt. Da von den alten Spritzlingen aber auch noch Teile benötigt werden, liegen diese ebenfalls bei. Die nicht benötigten Teile von diesen Spritzlingen sollten im Bauplan geschwĂ€rzt sein, weil sie fĂŒr genau diese Variante vom Tie-Fighter nicht benötigt werden. Da freut sich also die Restekiste 🙂

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