wieder eine konsequente Erweiterung der Modell Palette von Miniart

Die Firma Miniart hat ihr Angebot mit dem gut gelungenen Bausatz der Pak 40 erweitert. Erschienen ist nun bereits die fünfte Variante dieses hervorragendes Modells der sehr verbreiteten Pak 40 Panzerabwehrkanone bei der deutschen Wehrmacht.

Es scheint wohl der Trend bei Miniart und auch bei ICM zu sein, wirklich alle Varianten eine Modells mit allen vorhandenen Zubehör-Bausätzen zu kombinieren. So kann man in kurzen Abständen immer wieder einen „neuen“ Bausatz auf dem Modellbaumarkt herausbringen.

Aber das soll hier kein Klagen sein, denn jeder Bausatz von Miniart ist eine absolute Augenweide und hat seine Berechtigung. Die Qualität ist auf einem sehr hohen Niveau.

Die hier nun vorgestellte Variante ist wie erwähnt die fünfte. Die erste Variante ist bereits im Jahre 2023 an den Start gegangen. Einige dieser Varianten wurden auch bereits auf dieser Webseite vorgestellt – und ja – alle Bausätze von Miniart sind ein Gewinn für jeden Modellbauer.

Zum Original

Die Pak 40 wurde von der Firma Rheinmetall Borsig bereits im Jahre 1939 entwickelt. Die ersten Waffen wurden allerdings erst im Jahre 1942 bei der Truppe eingeführt. Insgesamt hat man ca. 23000 Stück dieser Waffe produziert. Als sich der Bedarf bei der Truppe erhöhte, wurde die Waffe auch in anderen bekannten Rüstungswerken, wie zum Beispiel bei den Ardelt- Werken und den Gusloff- Werken, hergestellt.

Zum Bausatz

Nach dem Öffnen der Verpackung ist der erste Eindruck wie immer super. Das Modell präsentiert sich in einen Miniart typischen Karton. Das Deckbild wurde wieder Klasse dargestellt.

Mit einer kurzer Recherche im Netz suchte ich den Unterschied zwischen diesem Bausatz und dem zu erst erschienenen Bausatz der mittleren Ausführung – Miniart 35400. Gefunden habe ich einen Unterschied. Bei diesen Bausatz liegt eine weitere Variante des Laufrads (Spritzrahmen B) bei.

Der Bausatz präsentiert sich wie folgt.

Es gibt sage und schreibe 21 Spritzrahmen in A5, A6, A7 und sogar A8 Format. Es wurde bei den Spitzbögen der schöne graue und gut zu verarbeitende Kunststoff verwendet, den wir Modellbauer schon von Miniart gewohnt sind.

Die Spritzrahmen des Bausatzes sind alle sehr sauber gegossen und auch sehr ordentlich verpackt. Dies ist im Prinzip schon Standard bei Miniart. Absolut sauber, scharf gegossene Spritzrahmen, ohne Grat ohne Verzug, ohne Spannungen in den Rahmen.

Beim Verbauen und Studieren der Bauteile kann man viel über die Funktion der Bauteile die damalige Waffentechnik lernen.

Der Decal-Bogen ist einfach aber gut gestaltet. Alles randscharf gedruckt. Die winzige Schrift auf den Warntafeln ist sogar lesbar. Das sind am fertigen Modell die kleinen Eyecatcher. So macht Modellbau Spaß.

Eine Ätzteil-Platine ist schon fast Standard. Die Platine enthält die wichtigsten Bauteile, die man am besten aus einen dünnen Blech darstellen kann. Absolut ausreichend.

Ein Rahmen aus Klarplastik ist nicht vorhanden.

Im Bausatz sind als Highlight noch drei Figuren enthalten. Allerdings sind es auch die selben, wie in der ersten erschienen Bausatzvariante.

Die Posen der Figuren sind gut gelungen. Ich würde allerdings die Köpfe austauschen und welche aus den Hause Hornet verwenden. Diese haben mehr Profil im Gesicht und zeigen mehr Charakter.

Die Bauanleitung

Die Bauanleitung ist im A5 Format gedruckt, gut und sehr übersichtlich gestaltet.

Grafisch ist diese im schwarz/weiß Druck aus nur 16 Seiten und in nur 37 übersichtlichen Baustufen untergliedert.

Es gibt vier Farbgebungsvorschläge, die in Hochglanz-Farbe gedruckt sind.

Natürlich ist auch ein Gestaltungsvorschlag für die Figuren enthalten. Sehr gut.

Weiterhin findet man sogar einen Farbvorschlag für die Granaten und die Transporthülsen. Wirklich sehr gut, was habe ich nicht schon da gesucht, wie man die Munition richtig farblich gestaltet.

Literatur

Waffen-Arsenal – Die 7,5cm Panzerjägerkanone 40 Sonderband-54

Fazit

Ein sehr guter Bausatz von Miniart.

Holger Syring, Berlin (Juni 2026)

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