Vorbild: Die Pilatus PC-7 ist ein zweisitziges propellerturbinengetriebenes Schulflugzeug. Der Erstflug fand am 13. Mai 1975 statt. Die Serienproduktion startete 1977. Aufgrund der guten Leistungen sowie niedrigeren Kosten im Vergleich zu Strahltrainern wird die PC-7 in 22 Ländern eingesetzt. Die Qualitäten des Turbopropantriebs für die Pilotenausbildung im Basistraining, Instrumenten-, Kunst- und Nachtflug sowie insbesondere dem taktischen Training werden bei dem Modell P-7 bis heute von Piloten wie auch Ausbildern geschätzt. (Wikipedia)

Bausatz: KP steigt jetzt auch in das Geschäft mit den HiTech-Ausgaben ein. In diesem Fall besteht diese aus der Beigabe von Masken. Andere Ausgaben enthalten noch wenige 3D-Teile. Ich sage: Ziel verfehlt. Die attraktive neu gestaltete Faltschachtel enthält einen grauen Gussast mit 40 Teilen, ein Glasteil, Abziehbilder, Masken und die Anleitung.

Die Teile haben feine erhabene und versenkte Strukturen. Das Cockpit entsteht aus sieben Teilen. Für die Instrumentenbretter und die Sitze liegen Decals bei.

Die Tragfläche ist dreiteilig. Auf dem unteren, durchgehenden Teil sind die Fahrwerkschächte anmodelliert. Diese und die anderen Steuerflächen haben scharfe Hinterkanten, die aber einen feinen Grat aufweisen. Ein Buggewicht wird nicht erwähnt, das sollte man selbst herausfinden. Das Bugfahrwerk besteht aus einem Bauteil.

Die einteilige Verglasung der PC-7 ist klar und gewährt einen leicht verzerrten Einblick in das Cockpit.

Anleitung/Bemalung: Die KP typische S/W-Anleitung führt in neun Schritten zum Ziel. Der sauber gedruckte Decalbogen ermöglicht den Bau von Maschinen aus Botswana, Südafrika, Brunei und Malaysia mit einem sehr attraktiven Outfit. Alle Abziehbilder haben einen breiten klaren Rand.

Fazit: M.E. der erste Spritzgussbausatz dieser Maschine, den es entsprechend der KP-Philosophie in mehreren unterschiedlichen Schachteln gibt. Eine gute Ergänzung zu späteren Baureihen und für Liebhaber dieser Flugzeugsparte zu empfehlen. Für Einsteiger eher nicht geeignet.

Jürgen Willisch, Potsdam (März 2026)

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