Vorbild: Nach einer Vorbereitungs- und Testphase wurde am 31. Dezember 1975 die Serienfertigung des Ural-4320 genehmigt. 1978 liefen die ersten Fahrzeuge vom Band. 1990 erreichte die Fertigung einen Ausstoß von 31.500 Fahrzeugen. Die meisten Ural-4320 gingen an die sowjetischen Streitkräfte. Es gibt neben der Pritschenversion zahlreiche Sonderaufbauten. Die Ausführung APA-5D kam als Startfahrzeug auf Flugplätzen zum Einsatz. Der Ural-4320 ging daher auch an Luftstreitkräfte des Warschauer Vertrages und andere Betreiber sowjetischer Flugzeuge.

Die NVA führte den Ural-4320 ab 1983 ein. Dazu gehörten auch APA-5D sowohl mit Diesel- als auch Benzinmotor. Diese waren u.a. in Laage stationiert. (nach Wikipedia)

Bausatz: Das Basisfahrzeug kam 2019 heraus. Jetzt legt HobbyBoss mit dem APA-5D nach. Der Karton ist proppenvoll und jedes Teil ist extra verpackt. An vier beigen Gussästen befinden sich ca. 80 Teile, Fahrgestell und Fahrerhaus gibt es extra, drei Glasteile, Reifen, eine Ätzplatine, Abziehbilder und Masken.

Alle Teile, auch die kleineren, sind sauber abgespritzt und mit klaren detaillierten Gravuren versehen. Im Fahrerhaus sind viele der Kleinteile, wie z.B. Schalthebel, bereits angegossen. Für die Instrumente gibt es Abziehbilder. Und für die Glasscheiben Abdeckmasken.

Der Unterbau ist mit Motor und Getriebewelle gut ausgestattet. Die Radfedern sind am Rahmen angegossen.

Die sieben Reifen sind aus Gummi mit einem deutlichen Profil.

Anleitung/ Bemalung: Die ausführliche s/w Anleitung führt in elf Schritten zum Ziel. Für das grüne Fahrzeug gibt es ein sowjetisches bzw. russisches Nummernschild.

Fazit: Es ist das erste Spritzgussmodell des APA-5D auf dem Markt. Damit kann man alle anderen Lösungen ersetzen.

Jürgen Willisch, Potsdam (Februar 2026)

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