Eduard hat einen weiteren Bausatz der Dual-Combo-Serie herausgebracht. Enthalten sind zwei P-40 Kittyhawk Maschinen.
Das ursprüngliche Modell der P-40 Kittyhawk ist bei Eduard schon vor einem Jahre erschienen. Mit diesem Set ist es möglich, eine P-40 Kittyhawk Mk. Ia und eine P-40 Kittyhawk Mk. IV zu bauen.
Das Vorbild
Die Curtiss P-40 Warhawk / Kittyhawk war ein amerikanische Jagdflugzeug des Zweiten Weltkrieges, gebaut von dem amerikanischen Flugzeughersteller Curtiss-Wright. Entwickelt wurde die Maschine als Standard-Jagdflugzeug für die Air Forces.
Die erste Indienststellung der Maschine erfolgte im Jahre 1940, und sie wurde eingesetzt bis zum Kriegsende im Pazifik in Jahre 1945. Die P-40 wurde überall im zweiten Weltkrieg von den Amerikanern und den Verbündeten eingesetzt.
Der Bausatz
Der Bausatz wird von Eduard in einem sehr großen Stülpkarton präsentiert. Der Karton ist viel größer als die „normalen“. Also für unsere Kartonstapler wird die umfangreichere Lagerung eine knifflige Aufgabe.
Der Bausatz präsentiert sich mit 13 Spritzrahmen aus grauem Kunststoff. Sie sind sauber gegossen. Dies muss man bei Eduard eigentlich auch nicht erwähnen. Von den 13 Rahmen sind elf im A4-Format. Die Reifen sind mit einem schönen Profil dargestellt.









Es gibt zwei kleine Rahmen für die Klarsichtteile – wie die Kanzelbauteile und Positionslichter.


Es gibt zwei kleine Bögen mit den wichtigsten Ätzteilen.

Es gibt drei reichlich gestaltete Decalbögen für Hoheitsabzeichen, Instrumentenbeschriftung und Wartungshinweise – eben alles was man braucht. Die Decals sind sauber gedruckt. Diese Decalbögen sind auch die größte Neuheit an diesen beiden Modellen.



Selbst ein Bogen mit Abklebemasken für die beiden Kanzeln liegt dem Bausatz bei.

Wer nun Eduard kennt, der weiß, dass es bereits für diesen Bausatz viele Zurüst-Sets erschienen sind, und dass man fast jedes Bauteil aus dem Bausatz ersetzen kann. Hier bleibt auf jeden Fall viel Spielraum für den Modellbauer und dem Geldbeutel.
Die Bauanleitung
Die Bauanleitung ist gut und sehr übersichtlich gestaltet. Man hat fast eine Zeitschrift in den Händen. Sie ist ein Farbdruck mit 44 Seiten. Es gibt je 19 Bauabschnitte. Die Bauabschnitte sind allerdings mit Buchstaben unterteilt, sehr ungewöhnlich, in diesem Fall bis zum Buchstaben S. Alles ist sehr deutlich gezeichnet und gezeigt.


Es gibt sage und schreibe zehn Farbgebungsvorschläge, oder eben bis Buchstabe J durchnummeriert.










Fazit:
Wieder ein toller Bausatz von Eduard. Ohne große Hürden ist es möglich, zwei sehr gut dargestellte Kittyhawk-Maschinen zu bauen.
Holger Syring, Berlin (Januar 2026)

