Wer die Faszination und Vielfalt des Hobbies Modellbau sehen oder kennen lernen möchte, der muss im April nach Dortmund reisen. Dieses Jahr geht es vom 16. bis 19. April. Ich war am 17. vor Ort. Für meine Sparte war nicht viel zusehen, aber der Horizont wurde erweitert. Und ein bisschen eingekauft habe ich ja auch.

Was mich persönlich am meisten faszinierte, waren die folgende Bilder. Die Loks sind handwerklich und technisch sicherlich“das Ende der Fahnenstange“. Die werden über Generationen in einer Familie gebaut und vererbt. So etwas habe ich zuvor noch nicht gesehen.

Und wenn man dann auf dem Weg zum Auto noch schnell 2 Wahrzeichen von Dortmund vor die Linse bekommt…… Glück Auf !

Jens Hagmeister, Petershagen / NRW (April 2026)

6 Kommentare zu diesem Beitrag
  1. Sehr interressanter Bericht! Ist auf 3 Bildern die HMS Ark Royal mit Harriern zu sehen? Der Maßstab ist vermutlich 1/72 wenn ich die Größe des Trägers berücksichtige.
    Viele Grüße M.Kort

  2. Moin Jens,
    mein letzter Besuch der Intermodellbau ist sicherlich schon ein Jahrzehnt her, dein toller Bericht hat dazu beigetragen diese Messe in 2027 erneut in meinen Kalender aufzunehmen.
    Gruß Matthias

  3. Hallo zusammen,
    sehr schöner Artikel mit tollen Fotos von den Highlights der Messe. Als Plastikmodellbauer von PKW und Rennfahrzeugen fahre ich seit vielen Jahren zur Intermodellbau nach Dortmund und war diesmal am ersten Messetag vor Ort. Es war wohl mein letzter Besuch, denn es lohnt sich für meinen Interessensbereich einfach nicht mehr, die fast 200 km Anreise über die A3 und die A1 in Kauf zu nehmen, wenn dann vor Ort nur ein einziger Händlerstand mit Plastikmodellbausätzen und neben dem PMC Dortmund nur vereinzelt ein paar Ausstellungsstücke zu sehen waren. Im letzten Jahr war zumindest noch ein weiterer großer Modellbauhändler dort, der auch ein paar Automodell-Raritäten zu bieten hatte. Auch sonst hatte ich den Eindruck, dass sich die Messe – abgesehen vom Thema Modelleisenbahn und RC-Modellbau – immer mehr zu einer Spiel- und Action-Veranstaltung wandelt. Man will die Jugend anlocken und es waren ja auch, wie jedes Jahr, viele Schulklassen dort. Die älteren Schüler zogen es allerdings vor, sich an den aufgestellten Kickertischen zu bespaßen, statt die verschiedenen Bastel- und Kreativitätsangebote zu nutzen.
    Also für mich neben der katastrophalen Verkehrslage diesmal eine echte Enttäuschung. Zum ersten Mal komplett ohne jeglichen Einkauf wieder nach Hause gefahren.

  4. Danke an Alle für die Resonanz zu dem Beitrag !
    Wenn es rein um den Plastikmodellbau geht muss ich Hermann-Josef recht geben. Da ist schon recht wenig, auch wenn ich fündig wurde. Machen wir uns aber nix vor, diese Sparte des Modellbaus ( Plastikmodellbau)lebt hauptsächlich von so alten Menschen wie mir (uns), die mit dem Hobby in den 70er/80er Jahren groß geworden sind und für die meisten jungen Menschen ist das zu langweilig. Verkehrstechnisch ist Hermann-Josef mit A3/A1 natürlich auch gestraft.;-). Mein Zweitwohnsitz ist Hagen, 30 Minuten von der Westfalenhalle, um von dort über die A2 zur Familie ins Wochenende zu fahren, deutlich angenehmer.
    VG
    Jens

  5. Ja, die Zeiten ändern sich leider. Vielleicht gibt es irgendwann ja mal eine kleine „Rennaissance“ für das Thema Plastikmodellbau, aber letztlich wird dieses Hobby wohl immer in seiner eigenen Nische bleiben müssen. Die vielen militärischen Konflikte und die zunehmende Aufrüstung wird vielleicht dazu führen, dass es zumindest im Bereich Panzer und Flugzeuge in Zukunft mehr Nachschub an Kits geben wird. Die einzig verbliebene deutsche Modellbau-Fachzeitschrift zeugt ja schon seit langer Zeit davon, dass der Militär- und Dioramenmodellbau offenbar viele Fans hat. Die monatlichen Ausgaben sind zu 90 Prozent voll mit entsprechenden Bildern, Berichten und Werbeanzeigen. Somit ist auch die Modell-Fan für mich nur noch ein Thema, wenn von den Neuheiten der Spielwarenmesse berichtet wird. Da findet man zumindest ein paar Infos und Bilder zum Basteln von Zivilfahrzeugen.
    Dass sich dieser Trend seit Jahren auch auf die Intermodellbau fortgesetzt hat, ist nachvollziehbar, aber eben leider auch traurig für Leute wie mich. Die nächste interessante Messe wäre in Lingen, aber das sind nochmal 150km Strecke mehr zu fahren. Da müsste man fast schon eine Übernachtung einplanen.

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