Vorbild: Die E-2C Hawkeye ist ein allwetterfähiges trägergestütztes Frühwarnflugzeug von Northrop Grumman.

Eine Besonderheit dieses Flugzeugs besteht in dem auf dem Rumpfrücken angeordneten drehbaren Radom. Die Indienststellung erfolgte 1964. Bis heute wurden 205 Hawkeye produziert. Dieses Flugzeug wurde als Teil des als Naval Tactical Data System (NTDS) bezeichneten Konzepts benötigt. Es lieferte ursprünglich dem Kommandeur einer US – Trägerkampfgruppe umfassende Informationen über den Standort aller Schiffe und Flugzeuge, sowohl von eigenen als auch feindlichen Einheiten.

Nur die US Navy und die französische Marine setzen diesen Flugzeugtyp trägergestützt ein. Weitere landgestützte Nutzer sind Ägypten, Israel, Japan, Mexiko, Singapur und Taiwan. (nach WIKIPEDIA).

Bausatz: Bei dem Bausatz handelt es sich um eine Neuheit. Im beliebten Stülpkarton mit Klappdeckel, mit dem ansprechenden neuem Heller Verpackungsdesign, befinden sich fünf graue Spritzrahmen mit 179 Teilen sowie 20 Klarsichtteile. Zum Lieferumfang gehören weiter die Bauanleitung und die Abziehbilder.

Die grauen Spritzrahmen sind, anders als bei den Konkurrenten, in schwarzes Papier eingeschlagen. Gut für die Umwelt, aber nicht unbedingt von Vorteil für die Spritzrahmen. Die Teile machen einen sehr guten Eindruck. Sie sind sauber abgespritzt und die Gravuren fein und tief ausgeführt.

Der Bausatz wirkt aufgrund der vielen Teile recht anspruchsvoll. Das ständige Studium der Bauanleitung erscheint deshalb sinnvoll.

Es gibt zwei unterschiedliche Propellertypen: 4 – und 8 – Blatt.

Beim Flugzeugoriginal können die Tragflächen, zwecks platzsparender Unterbringung auf dem Flugzeugträger unter Deck, hochgeklappt werden. Diese Möglichkeit hat Heller beim Bausatz auch berücksichtigt, so dass beide Bauformen realisiert werden können. Man kann das Modell nur mit ausgefahrenem Fahrwerk bauen. Alle Räder müssen aus jeweils zwei Teilen verklebt werden.

Beim Bau des Radoms empfiehlt es sich, diesen komplett gebaut und lackiert, auf das Gestell auf dem Rumpfrücken zu montieren.

Die Teile für das Cockpit sind sehr detailliert und die Glasteile schlierenfrei ausgeführt.

Anleitung/Bemalung: Die Anleitung führt in 59 großen Schritten zum Ziel. Man kann eine von zwei Bemalungsvarianten der französischen MARINE NATIONALE bauen. Der Decalbogen ist sehr umfangreich und macht auch einen sehr guten Eindruck. Er enthält auch das umfangreiche Stenciling.

Zum Farbton der Lackierung der Flugzeuge ist zu bemerken, dass der Grauton hier zu dunkel dargestellt ist.

Fazit: Heller liefert hier einen sehr guten Bausatz, aus dem sich ein interessantes und sehr gutes Modell bauen lässt.

Ralph Fengler, Berlin (April 2026)

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