Vorbild: Die Douglas A-4 Skyhawk ist ein einstrahliges Flugzeug, entwickelt für den Einsatz auf Flugzeugträgern. Im Gegensatz zu anderen Modellen aus der Zeit ist das Flugzeug so klein, das es keine klappbaren Tragflächen benötigt. Trotz ihres geringen Gewichts von 4.767 kg (leer) war sie auch für den Einsatz von Atombomben vorgesehen. Der Erstflug fand am 22.06.1954 statt, die Indienststellung war im Okt. 1956, und die Produktion endete 1979 nach 2960 Stück. Mit ein bisschen Glück kann man sie heute noch am deutschen Himmel als A-4N z.B. an der Nordseeküste beobachten. Sie werden von einem privaten Anbieter im Auftrag der Bundeswehr vom Fliegerhorst Wittmund aus betrieben und dienen als Zieldarsteller.

Bausatz: Wer Trumpeter kennt, erlebt hier keine Überraschungen. Die Bauanleitung, wie immer in schwarz/weiß, kommt etwas altbacken daher, ist aber gut strukturiert und verständlich. Nach meinem Empfinden durchaus auch ein Modell für den Anfänger, gerade wenn er noch nie zu vor in 1/32 gebaut hat. Das liegt zum einen an der (geringen) Größe des fertigen Modells, 38,4 x 26,2 x 14,3cm, zum anderen hat es nicht zu viel Schnickschnack.

Der Bausatz: Der Bausatz hat schon ein paar Jahre auf dem Buckel, erschienen 2012. Wie immer bei Trumpeter gibt es Höhen und Tiefen. Das Cockpit ist eher schlicht gehalten, dafür hat man die Möglichkeit, zwei Avionic Bays offen darzustellen. Das Triebwerk ist auch vollständig. Warum man den Innenraum um das Triebwerk lackieren soll, erschließt sich mir nicht, weil man es hinterher nicht sieht.

Ein nicht unerheblicher Teil der Gesamtteilezahl geht alleine für die Bewaffnung drauf. Das sorgt zwar für Vielfalt, aber irgendwie sind es die gleichen (schlechten) Waffen wie immer. Seit gefühlt 20 Jahren hat man es nicht geschafft, etwas zu verbessern. Die MER (Multi Ejector Racks) und TER (Triple Ejector Racks) sind nach wie vor grauenvoll. Ich werde die zwei AGM-65 verbauen, mehr geht nicht, auch wenn die Anleitung etwas anderes suggeriert, und noch zwei LAU-10 Zuni dazu erwerben.

Decals: Wie immer erwarte ich keine großen Probleme bei der Verarbeitung. Mit Hilfe von Setter und Weichmacher wird es schon klappen. Dass der Druck nicht immer perfekt ist, stört mich nicht. Wer wird schon später bei den Waffen am Modell feststellen, dass die Buchstaben nur angedeutet sind.

Fazit: Für mich ein „must have“, weil es zu meiner Sammlung A-6E, A-7E, F-4J, F-8E passt. Ansonsten ein normaler Trumpeter Bausatz ohne Überraschungen. Empfehlenswert. Schulnote: 3

Jens Hagmeister, Petershagen / NRW (August 2026)

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