Vorbild: An dieser Stelle möchte ich auf den Artikel zum Bausatz der Mirage III CJ von Volker H. verweisen, wo die Entwicklungsgeschichte dieses Flugzeuges ausführlich beschrieben ist.

Bausatz: Der Bausatz kommt im praktischen attraktiven Stülpkarton einher. Er entspricht von seinen Bauteilen zu 100% den anderen Mirage Bausätzen von SH und umfasst fünf graue Spritzrahmen mit 165 Teilen sowie einen mit Klarsichtteilen. Darüber hinaus gibt es einen kleinen 3D-gedrukten Ast, der mehrere Antennen bietet. Die Bauteile besitzen feine versenkte Gravuren. Da ich eine Mirage IIIC bereits gebaut habe, kann ich sagen, dass die Passgenauigkeit sehr gut ist. Wie viel Gewicht im Bugbereich einzubringen ist, damit das Modell nicht hecklastig ist, verrät die Bauanleitung nicht.

In die schön detaillierte Cockpitwanne werden sieben Teile eingebaut. Für das Instrumentenbrett gibt es ein Decal. Dem dreiteiligen Schleudersitz wurden wieder keine Gurte spendiert.

Die drei Tragflächenteile haben nach der Montage scharfe Hinterkanten. Hauptfahrwerk und -schächte sind gut detailliert.

Die Cockpithaube ist klar und kann auch in geöffneter Position angeklebt werden.

Anleitung/ Bemalung: Der Decalbogen aus eigenem Hause ist sehr umfangreich. Er ermöglicht die Darstellung von je drei südafrikanischen bzw. argentinischen Maschinen in verschiedenen Bemalungsvarianten. Der Decalbogen ist versatzfrei auf hellblauem Trägerpapier gedruckt. Man kann davon ausgehen, dass sich die Decals, wie in der Vergangenheit, sehr gut verarbeiten lassen. Ein umfangreiches Stenciling ist ebenfalls vorhanden.

Fazit: Ein weiterer Special Hobby-Qualitätsbausatz der Mirage III C, aus dem sich ein sehr gutes und interessantes Modell bauen lässt. Besonders die Varianten der Luftwaffe von Argentinien werden sicher viele Interessenten finden. So eine argentinische Bemalung ist auch mein persönlicher Favorit!

Ralph Fengler, Berlin (März 2026)

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