wieder eine konsequente Erweiterung der Modell-Palette von Miniart

Die Firma Miniart hat ihren Fuhrpark, ihrer britischen Traktoren-Baureihe wieder erweitert.

Erschienen ist nun ein Standard N – aus der Bauzeit 1939.

Mittlerweile gibt es nun schon sieben Varianten dieses Modells.

Zum Original

Die Firma Ford entwickelte diesen kleinen Traktor für die Landwirtschaft in den dreißiger Jahren. Um 1935 sind die ersten Fahrzeuge ausgeliefert worden. Die beste technische Neuerung an diesen Fahrzeugen war der Dreipunktanschluss für weitere landwirtschaftliche Anbaugeräte.

Zum Bausatz

Nach Öffnen der Verpackung ist der erste Eindruck wie immer super. Das Modell präsentiert sich in einem für Miniart typischen Karton. Das Deckelbild wurde wieder klasse dargestellt.

Der Bausatz präsentiert sich wie folgt.

Es gibt sieben Spritzrahmen im A5, A6 und A7 Format.

Es wurde bei den Spritzbögen der schöne graue, gut zu verarbeitende Kunststoff verwendet, den wir Modellbauer schon von Miniart gewohnt sind.

Die Spritzrahmen des Bausatzes sind alle sauber gegossen und auch sehr ordentlich verpackt. Ich konnte überhaupt keinen Grat sehen, so wie wir Modellbauer es von Miniart gewohnt sind. Die Messlatte der Qualität liegt bei Miniart ganz oben.

Das Modell verfügt natürlich über einen sehr schön gestalteten Motor samt Antriebsstrang. Ist ja auch alles frei zu sehen. Bei den Details wurde an alles gedacht. Alles ist sehr schön dargestellt, und um es gleich zu auch erwähnen, die vielen Kleinteile sind gut zu verbauen.

Dass Miniart fast nur Modelle veröffentlich, bei denen auch der Motor mit allem was dazugehört, ist inzwischen fast schon Standard. Das ist natürlich für den Modellbauer sehr schön, so kann er auch gleich noch etwas über die Fahrzeugtechnik lernen.

Der Fahrerplatz ist ebenfalls gut dargestellt, hier sollte man sehr sorgfältig arbeiten, denn alle Bauteile sind frei zu sehen. Die großen und kleinen Traktor-Reifen wurden aus Spritzguss dargestellt. Das grobe Traktoren-Reifenprofil und die Darstellung der Stahlfelgen sind dabei gut gelungen.

Bei der Netzrecherche ist mir natürlich auch ein 3D gedruckte Zurüstset direkt aufgefallen. Für meinen Geschmack ist es jedoch nicht notwendig die Räder auszutauschen.

Es gibt einen kleinen Decalbogen. Abgebildet sind so eine Art „Nummer-Schilder“. Aber gut gemacht.

Der Bogen ist einfach aber gut gestaltet, alles randscharf gedruckt.

Ein Ätzteil-Platine ist natürlich bei Miniart immer Standard. Auf dem Bogen befinden sich die wichtigsten Bauteile, die man mit Ätzteilen einfach besser darstellen kann.

Ein Bogen aus Klarplastik ist hier diesmal nicht enthalten. Der kleine Traktor braucht wohl keine Scheinwerfer.

Die Bauanleitung

Die Bauanleitung ist gut und sehr übersichtlich gestaltet. Sie ist ein schwarz/weiß Druck mit 16 Seiten und in 35 übersichtlichen Baustufen untergliedert.

Es gibt vier Farbgebungsvorschläge, die in Hochglanz-Farbe gedruckt sind.

Fazit

ein schönes Wiedersehen, mit einem gut gemachten Bausatz von Miniart.

Holger Syring, Berlin (Mai 2026)

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