Vorbild: Die H-Serie unterscheidet sich von der P durch andere stärkere Motoren. Es zeigte sich anhand ihrer hohen Verluste, dass die Maschinen für die Jäger der RAF zu langsam und zu schwach bewaffnet waren. Die Einsätze wurden in die Nacht verlegt, die Defensivbewaffnung verstärkt. Die H-6 konnte nur unter dem Rumpf Bomben oder Torpedos tragen. Maschinen der Typen H-8 bis H-23 wurden mangels besserer Flugzeugtypen bis 1944 gebaut.

Bausatz: Es ist die vierte Auflage der H-Variante. Ein sehr ansprechender Karton ist prall gefüllten mit fünf grauen und einem klaren Spritzrahmen mit 180 Teilen, einem farbigen Bauplan und Abziehbildern. Alles ist sauber abgespritzt und sehr gut detailliert. Über die Ausführung der Panellines wird kontrovers diskutiert.

Am ersten großen Rahmen befinden sich die Rumpfschalen, die auch innen strukturiert sind und weitere Elemente für den Innenausbau des Rumpfes.

Der zweite enthält die Fahrwerksteile, das Spornrad, die Fahrwerksklappen, die MG plus Halterungen, Sitze, Armaturenbrett, Figuren, sowie einiges der P-Variante.

Der dritte Spritzrahmen ist für die Tragflächen, Seiten- und Höhenleitwerke sowie Hauptfahrwerksräder.

Der vierte Rahmen enthält die neuen Motoren, Luftschrauben, Spinner, Auspuffstutzen, die 1000 Kg Bombe, die ETC, zwei weitere MG und zwei sehr schöne Torpedos.

Der fünfte Ast bietet die Sektion mit dem Rumpfbombenschacht sowie die separaten Ruderflächen.

Die separat verpackten Klarsichtteile sind klar, dünn und schlierenfrei.

Anleitung/Bemalung: In 70 übersichtlichen Bauschritten wird man zum Ziel geführt. Die Abziehbilder sind versatzfrei auf blauem Papier gedruckt. Der Bogen enthält Decals für zwei Bemalungsvarianten. Farbangaben erfolgen in Humbrol.

Fazit: Nach wie vor ein empfehlenswerter Bausatz von Airfix.

Jürgen Willisch, Potsdam (Dezember 2025)

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