Vorbild: Mit der USS Wasp (LHD 1) stellte die amerikanische Marine 1989 das erste Schiff einer neuen Klasse von amphibischen Mehrzweck-Angriffsschiffen in Dienst. Bis 2009 folgten sieben weitere Schiffe. Die Wasp wurde in Pascagoula, Mississippi gebaut. Die Kiellegung war am 30. Mai 1985 und die Indienststellung in der Atlantikflotte erfolgte im Juli 1989. (nach Wikipedia)

Bausatz: Hier handelt es sich um eine Wiederauflage aus dem Jahre 2001. Zwischenzeitlich erschienen die Schwesterschiffe USS Boxer (LHD 4) und USS Kearsarge (LHD 3). Die klassische Revellschachtel enthält 142 Teile aus grauem Kunststoff, die auf fünf Spritzlingen verteilt sind.

Der Rumpf ist auf Kiellinie geteilt und kann ausschließlich als Wasserlinienmodell gebaut werden.

Die Insel und die verschiedenen Anbauteile sind gut detailliert, aber der Detailreichtum ist nach heutigen Technologien und Produktionsverfahren doch etwas ins Hintertreffen geraten. Die Hangars an den Seiden und am Heck können offen dargestellt und die Lifts auch noch wahlweise an unterschiedlichen Ebenen angebracht werden.

Als Zubehör sind acht Harrier, drei CH-53 Hubschrauber und drei Osprey-Flugzeuge vorhanden. Ob sie in der Größe passen, kann ich hier leider nicht sagen. Da sie doch recht einfach ausfallen sollte man sie ersetzen. Service-Fahrzeuge bringen noch ein wenig Lebendigkeit aufs Flugdeck.

Anleitung/Bemalung: Die Anleitung ist im alten Schwarz/Weiß-Stil. Mit 36 Bauabschnitten kommt man doch recht gut durch, und am Ende bietet Revell einen kleinen Vorschlag für eine Dioramenszene, bei der ich nur die Luftkissenfahrzeuge vermisse, die doch bei so einem Schiff gerne gesehen werden.

Der Decalbogen ist allererste Sahne. Sehr gut bedruckt und detailreich bietet er alles für vier Schiffe. Ein kleines bedrucktes Papier mit Flaggen und Signalflaggen ist auch enthalten.

Fazit: Ein Bausatz, der in die Jahre gekommen ist. Verstecken braucht er sich aber nicht, da er gut für den Einsteiger geeignet ist. Für den erfahrenden Modellbauer eine gute Basis, aus der mit den entsprechenden Zurüstteilen eine lebendige Momentaufnahme eines außergewöhnlichen Schiffs entstehen kann.

Daniel Eifler (Juli 2022)

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