Rheinmetall MG 17

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Das MG 17 wurde 1934 von der Firma Rheinmetall speziell für den starren Einbau in Kampfflugzeugen entwickelt. Das MG 17 war vor dem Zweiten Weltkrieg das Standard-Maschinengewehr in deutschen Kampfflugzeugen. Das Verschlusssystem entsprach dem des MG 30 und MG 15, war aber aufschießend der Verschluss befand sich vor dem Schuss in vorderer verriegelter Stellung, um die Synchronisation zu ermöglichen. Die Waffe hatte Gurtzufuhr, geladen wurde mittels Druckluft und die Zündung wurde elektrisch ausgelöst. In frühen Versionen der Messerschmitt Bf 109 wurden bis zu vier Stück installiert, zumeist zwei synchronisierte MGs oberhalb des Motors sowie zwei weitere in den Tragflächen. Letztere wurden in der Bf 109 E-4 durch MG FF ersetzt.

Im späteren Verlauf des Krieges wurde das MG 17 durch Maschinengewehre und Maschinenkanonen größeren Kalibers (MG 131, MG 151/20, MK 108) ergänzt und ersetzt, da das kleine Kaliber eine unzureichende Durchschlagsleistung an gepanzerten Stellen gegnerischer Flugzeuge aufwies. Daher rührt auch die wenig schmeichelhafte Bezeichnung Luftwaffenanklopfgerät. Letztlich boten die Leuchtspurgeschosse als Zielhilfe für den Einsatz von 20-mm-Maschinenkanonen und brandsetzende Geschosse noch den größten Nutzen. Aufgrund des kleinen Kalibers und des dadurch geringen Volumens der einzelnen Patronen konnte für MGs dieses Typs ein sehr hoher Munitionsvorrat mitgeführt werden. Insgesamt wurden etwa 24.000 Stück dieser Waffe hergestellt.
Quelle Wiki: MG 17

Detailsatz: MIt der Bf 110, FW 109 und Bf 109 im eigenen Programm, beitet es sich für Eduard an, auch einen Detailsatz für die Bordwaffen der frühen Versionen dieser Flugzeugtypen anzubieten. Dieser Satz enthält zwei MG 17 als einzelne Gießteile. Allerdings verschenkt Eduard einen Großen Vorteil: die Mündung ist nämlich nicht hohl, sondern enthält einen Steiger. Sicher rührt das daher, dass Eduard Probleme mit der Ausformung der Spitze der Waffe hatte. So ist das Gießteil aber nahezu nutzlos und das in der Anleitung angegebene Aufbohren der Mündung ist ein Witz... die Plastikteile stehen diesem Resinersatz jedenfalls nur wenig nach und müssen ebenfalls "nur" aufgebohrt werden.

Fazit: In der Art wie Eduard die Teile hier anbietet, ist der Satz nicht zu empfehlen. Sicher ist die Detaillierung des Waffenkörpers und der Halterung dem der Spritzgussteile überlegen, das Rohr aber nicht ... und wenn man diese ohnehin noch zukaufen muss, kann man gleich auf einen fertigen Zubehörsatz zurückgreifen.

Der Bezug ist über den örtlichen Fachhandel oder Onlinehändler möglich, Importeur ist Glow2b. Das Muster stellte Eduard bereit.

Steffen Arndt, Barsinghausen (Juli 2012)